Büro Schadstoffe

Büro SchadstoffeSchadstoffe im Büro haben teilweise eine andere Zusammensetzung als Schadstoffe im heimischen Wohnbereich. Auch Allergene können im Büro verstärkt auftreten. Wegen zentral arbeitender Klima- und Lüftungsanlagen werden Schadstoffe besonders in Großraumbüros weiträumig verteilt. Mitarbeiter können Schadstoffquellen also schlecht ausweichen. Dies macht eine regelmäßige Luftanalyse in Büros besonders wichtig.


Welche Schadstoffe können im Büro auftreten?

Relativ spezifische Schadstoffe im Büro sind Tonerstäube aus Laserdruckern und Kopierern. Auch bei modernen Geräten mit entsprechenden Filtern können Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe zu diesen Geräten noch erhöhten Belastungen ausgesetzt sein. Luftanalysen in Büros zeigen oft auch erhöhte Belastungen mit Flammschutzmitteln, die vor allem aus PCs und Monitoren stammen. Die Luft in Büros kann weiterhin mit Formaldehyd belastet sein, dass teilweise noch als Zusatz von Bindemitteln in Spanplatten und Möbeln sowie in Parkettversiegelungen verwendet wird. Zu den häufigen Schadstoffen in Innenräumen zählen auch die verschiedensten flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die zum Beispiel in Lacken, Farben und Klebstoffen enthalten sein können.

Auch einige Tintenstrahldrucker geben geringe Mengen VOCs ab. Werden in Büros Luftanalysen durchgeführt, finden sich praktisch immer Weichmacher wie Phthalate oder PCB. Besonders in Altbauten können aus hölzernen Verkleidungen, Decken und Fußböden auch Holzschutzmittel wie Lindan und DDT entweichen. Große Luftbelastungen in Büros gehen trotz strenger Arbeitsschutzbestimmungen noch immer von Tabakrauch aus. Tabakrauch enthält unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs), Benzol und Arsen.[1]


Schadstoffe im Büro sind eine Gesundheitsgefahr

Eine chronische Belastung mit Schadstoffen im Büro kann auch bei relativ niedrigen Schadstoffkonzentrationen zu Gesundheitsschäden führen. Dies gilt besonders bei langen Kontaktzeiten, die sich im Laufe eines Arbeitslebens auf viele Jahre summieren. So erhöhen PAKs, einige VOCs, Flammschutzmittel und Formaldehyd nach langjähriger Exposition das Krebsrisiko. DDT, Lindan und PCB können ebenfalls das Krebsrisiko erhöhen. Zusätzlich sind aber auch schwere Nerven- und Organschäden möglich.

Weichmacher erhöhen nachweislich das Risiko für Allergien und Neurodermitis. Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Rachenreizungen und Augenbrennen zeigen sich besonders bei höheren Konzentrationen von VOCs. Ähnliche Symptome wurden auch bei Belastungen durch Tonerstäube beobachtet.[2]


Belastung durch Allergene im Büro

Zu den spezifischen Allergenen im Büro zählen Inhaltsstoffe von Papier wie Kolophonium (Kunstharz). Die sogenannte Papierallergie äußerst sich unter anderem durch Kontaktekzeme, Atembeschwerden und Augenreizungen. Auch Tonerstäube oder Reinigungsmittel zählen zu den Allergenen in Büros. Belastet mit Allergenen aus dem häuslichen Bereich sind besonders Großraumbüros, da sich hier sehr viele verschiedene Allergene aus dem privaten Umfeld der Mitarbeiter schnell verbreiten. So können Hunde- und Katzenhalter Allergene an der Kleidung zum Arbeitsplatz tragen. Treten Allergien bei Mitarbeitern auf, gestaltet sich die Suche nach den Ursachen wegen des vorherrschenden Allergenmixes teilweise extrem schwierig. Hier kann oft nur eine spezielle Luftanalyse im Büro helfen.

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Referenzen zu Schadstoffe Büro:

[1] TU Berlin, „Gesundes Klima im Büro“
[2] Bundesamt für Risikobewertung, „Gesundheitliche Beschwerden durch Toner“