Schimmelpilztest
Schimmel in der Wohnung kann unter anderem Asthma und Allergien auslösen. Besonders empfindlich auf Schimmel reagieren Kinder und immungeschwächte Menschen.
Mit verschiedenen Schimmelpilztests können die Art des Schimmels und die Höhe der Belastung bestimmt werden. Schimmelpilztests bilden so die Grundlage für eventuell erforderliche Sanierungsarbeiten. Auch bei Rechtsstreitigkeiten aufgrund von Schimmelbefall (Mietminderungen, Beseitigung von Baumängeln etc.) sind Schimmelpilztests sehr wichtig.
Warum ist ein Schimmelpilztest sinnvoll? Gefahren durch Schimmel in der Wohnung
Ein Schimmelpilztest kann Schimmel in Innenräumen sicher aufspüren und gibt Auskunft über die Höhe der Belastung und die Art der Schimmelpilze.
Ein verstärkter Schimmelbefall von Wohnung oder Haus kann zu einer ernsten Gefahr für die Gesundheit werden.
Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) und Schimmelpilzsporen können unter anderem Asthma, Atemwegsreizungen und Allergien auslösen. Eine langfristig erhöhte Exposition kann außerdem schwere Schäden an Organen wie Leber und Lunge verursachen.
Auch unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder chronische Müdigkeit können durch Schimmel verursacht werden.
✔ Mithilfe eines Schimmelpilztests kann besser eingeschätzt werden, ob von den Schimmelpilzen tatsächlich eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht. Auch besonders gefährliche Schimmelpilze aus der Gattung Aspergillus1 können durch Schimmelpilztests identifiziert werden.
Schimmelpilztests – wie funktionieren sie?
Schimmelpilztests werden nach der Art der Probensammlung grob in Raumlufttests und Abklatschtests unterschieden. Bei Raumlufttests
werden in der Raumluft enthaltene Schimmelpilzsporen auf einem kleinen
ausgelegten Nährboden gesammelt („sedimentiert“). Wegen des fehlenden
aktiven Luftdurchsatzes wird der Nährboden auch als Passivsammler bezeichnet.
Um
Aussagen über die Höhe der Schimmelbelastung zu erhalten, wird die
Zeitspanne (meistens wenige Stunden) der Sammlung genau vorgegeben. Der
Nährboden wird zur Analyse in ein Labor geschickt, welches dem Kunden
eine detaillierte Auswertung des Schimmelpilztests zustellt.
Bei einem Abklatschtest werden Petrischalen mit einem Nährboden kurz auf schimmelverdächtige Stellen an zum Beispiel Wänden gedrückt („abgeklatscht“). Möglicherweise vorhandene Schimmelsporen bleiben an dem Nährboden hängen. In einem speziellen Labor werden die Petrischalen dann bebrütet. Nach ca. 2 Wochen liegt ein aussagefähiges Ergebnis des Schimmelpilztests vor.
Holzzersetzende Pilze werden über eine Auswertung von direkten Proben des befallenen Holzes erfasst. Labore können mit diesem Schimmelpilztest auch darüber Auskunft geben, ob ein Befall mit dem in einigen Bundesländern meldepflichtigen Echten Hausschwamm vorliegt.
Raumluftuntersuchung oder Abklatschtest – welcher Schimmelpilztest ist wann sinnvoll?
Schimmelpilztests
im Abklatschverfahren eignen sich besonders zur Identifikation
einzelner Schimmelpilzarten bei sichtbaren oder vermuteten
Schimmelpilzherden. Abklatschtests können auch sehr gut für die
Nachkontrolle von lokalen Schimmelsanierungsarbeiten verwendet werden.
Schimmelpilztests
der Raumluft sind besonders für die Bestimmung der Höhe der Belastung
in der Raumluft geeignet. Raumlufttests liefern auch wertvolle Hinweise,
ob in Gebäuden versteckte Schimmelherde vorliegen.
Schimmelpilztest Abklatsch
Für belastete, verdächtige Flächen (Wänden, Möbel).
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Schimmelpilztest "Abklatsch"
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Probenahme ohne Vorkenntnisse
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Ergebnis aus dem Fachlabor
Schimmelpilzanalyse Passiv
Raumluft-Test: Identifizierung & Belastungsindikation.
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Schimmelpilzanalyse
✔️ Sedimentations-Untersuchung
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Ergebnis aus dem Fachlabor
Schimmel Schnelltest airself
Schnelltest, der ohne Labor durchgeführt werden kann.
✔️ Heimanwendung ohne Labor
✔️ bis zu 6 Anwendungen
✔️ inkl. Auswertungsprotokoll