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Schadstoffe am Arbeitsplatz/im Büro
Welche Schadstoffe finden sich am Arbeitsplatz/im Büro?
Gerade an unserem Arbeitsplatz, an dem wir viel Zeit verbringen, sind
wir oft unterschiedlichen Schadstoffen in der Luft ausgesetzt.
Die Art und Menge dieser Substanzen variieren stark je nach Tätigkeitsfeld.
So können zum Beispiel die Inhaltsstoffe von Gasen, Dämpfen, Stäuben, Rauch, aber auch biogene Stoffe (Viren, Pilzsporen, Bakterien etc.), für eine Schadstoffbelastung der Luft am Arbeitsplatz verantwortlich sein.
Für manche Berufsgruppen gibt es typische Krankheiten, die durch Schadstoffe am Arbeitsplatz entstehen können. So werden z.B. das sogenannte „Bäckerasthma“ oder die „Bergmannbronchitis“ durch das Einatmen von Mehlstaub und enzymhaltigen Stäuben bzw. von Feinstaub unter Tage ausgelöst.
Die
Schadstoffe, denen Menschen im Berufsalltag ausgesetzt sind, sind daher
ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz.
Auch an nicht-industriellen und -handwerklichen Arbeitsplätzen spielt die Qualität der Atemluft eine Rolle.1
Test auf Wohngifte im Büro
➔ Warum ist ein Test auf Wohngifte auch im Büro sinnvoll?
Wohngifte sind Schadstoffe, denen wir in Wohn-, Aufenthalts- und Arbeitsräumen ausgesetzt sind. Auch unterschiedliche Schadstoffe im Büro können die Luft belasten. Diese können aus Möbeln, Teppichen und elektronischen Geräten ausgasen, aber auch Rauchen im Büro und Tonerstäube belasten die Atemluft im Büro.
Ein Test auf Wohngifte kann in der Büroluft messen, ob und welche Schadstoffe enthalten sind. Mit einem Test-Kit können Sie selbst die Probenahme durchführen, im Labor wird die Probe dann professionell auf Wohngifte untersucht.
Die Durchführung eines Tests auf Wohngifte kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz unter diffusen Beschwerden leiden, die keiner körperlichen Ursache zugeordnet werden können. Dies können z.B. Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden oder Augenreizungen sein.
Mit der Büroluftanalyse Standard können Sie die Raumluft in Ihrem Büro testen.
Bei
der Analyse wird die Konzentration von 32 relevanten leichtflüchtigen
organischen Substanzen, die häufig in Büroräumen vorkommen, ermittelt.
Eine ausführliche Auswertung gibt Ihnen Aufschluss über die Luftqualität an Ihrem Arbeitsplatz.
Rauchen im Büro
In Deutschland geben ungefähr 8,5 Millionen Nichtraucher und Nichtraucherinnen an, am Arbeitsplatz Zigarettenrauch ausgesetzt zu sein. Dies kann z.B. dann passieren, wenn Kollegen im Büro rauchen. Diese große Zahl ist besonders deswegen erschreckend, da Arbeitgeber seit dem Jahr 2002 rechtlich dazu verpflichtet sind, ihre Angestellten vor Passivrauchen zu schützen. In der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) ist der Nichtraucherschutz in § 5 klar geregelt.2
Wenn Kollegen im Büro rauchen,
setzen sie nichtrauchende Mitmenschen den gleichen Gesundheitsgefahren
aus wie sich selbst. Tabakrauch enthält mehrere tausend unterschiedliche
Stoffe, von denen zahlreiche als giftig bezeichnet werden können.
Vierzig bis fünfzig der Schadstoffe durch das Rauchen, wie Benz(a)pyren
und Benzol, können Krebs auslösen.
Obwohl Personen in einem Büro mit
rauchenden Kollegen nur den sogenannten Nebenstromrauch einatmen,
entspricht die Menge der dadurch am Ende des Tages aufgenommenen
krebserregenden Substanzen derjenigen mehrerer aktiv gerauchter
Zigaretten. Das bedeutet, dass Zigarettenrauch auch bei geringer
Aufnahme nicht ungefährlich wird.
★ Schon gewusst? Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen, die zehn bis fünfzehn Jahre in einem verrauchten Büro arbeiten müssen, doppelt so häufig an Lungenkrebs erkranken wie Menschen, die in einem rauchfreien Büro sitzen.3
Besonders für Schwangere entsteht durch Passivrauchen am Arbeitsplatz eine erhebliche Gefährdung ihrer Gesundheit und der ihres Kindes. Deswegen sind werdende Mütter zusätzlich durch das Mutterschutzgesetz geschützt, das dem Arbeitgeber vorschreibt, die „erforderlichen Vorkehrungen und Maßnahmen zum Schutze von Leben und Gesundheit“4 der schwangeren Frau zu treffen.
Ist Tonerstaub gefährlich?
➔ Ist Tonerstaub aus Druck- und Kopiergeräten gefährlich? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten.
Seit
einigen Jahren ist die Diskussion darüber groß, ob die Substanzen und
Stäube, die beim Druck- und Kopiervorgang an die Atemluft abgegeben
werden, bei jahrelanger Exposition Krebs auslösen und auch auf andere
Art und Weise Angestellte durch die Übertragung in der Büroluft krank
machen können.5
Es kann davon ausgegangen werden, dass
die Geräte bei der Arbeit flüchtige organische Verbindungen (VOC),
Feinstaub, Gase (z.B. Ozon), und weitere Stoffe wie Zinnverbindungen und
Schwermetalle freisetzen, die in die Atemluft übergehen. Bei den
Staubpartikeln kann es sich sowohl um Tonerstaub als auch
Papierbestandteile handeln.
Zu den VOC zählen u.a. die Stoffe Styrol, Toluol und Xylol. Bei älteren Geräten konnte auch Benzol im Tonermaterial nachgewiesen werden. Das gefährliche an Tonerstaub bzw. Feinstaub im Allgemeinen ist, dass er lungengängig ist und es keine Menge gibt, die als nicht-gesundheitsgefährdend eingestuft werden kann.
Bei
Untersuchungen mit Tonerstaub unter Laborbedingungen konnte eine
krebserzeugende Wirkung nicht ausgeschlossen werden. Die Frage, ob
Tonerstaub Krebs in den Atemwegen auslöst oder begünstigt, kann aber
auch auf dieser Grundlage nicht sicher beantwortet werden.
Bei der
Beurteilung der Gefährlichkeit von Tonerstaub muss auch beachtet werden,
dass die Emissionen aus den Geräten in der Regel hinter den gültigen
Grenzwerten zurückbleiben.
Trotzdem kommt es mitunter vor, dass
Büroangestellte über unspezifische Beschwerden wie Reizungen der Haut,
Augen und Atemwege sowie Kopfschmerzen klagen, die mit vermeintlich
gefährlichem Tonerstaub in Verbindung gebracht werden.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Tonerstaub gefährlich für die Gesundheit ist, sollten gewisse Maßnahmen zum Schutz der Angestellten getroffen werden:
- Alte Geräte gegen neue austauschen, da diese emissionsärmer sind. Geräte mit dem Siegel „Blauer Engel“ bevorzugen.
- Ausreichende Belüftung des Büroraums, in dem Drucker und/oder Kopierer stehen. Falls möglich, Geräte mit hoher Leistung in einen separaten Raum stellen.
- Geräte regelmäßig warten, Gebrauchsanleitung des Herstellers beachten und Tonerkartuschen nach diesen Anweisungen wechseln.
- Verunreinigungen durch Toner mit einem feuchten Tuch aufnehmen und verschmutzte Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen.
- Luftionisator/Luftreininger aufstellen (wichtig: ohne Ozonprodutkion, wie Geräte von LightAir)
Giftige Flammschutzmittel in Computern
Nicht nur Druck- und Kopiergeräten, sondern auch Laptops und Computer können die Büroluft verschlechtern, da sie Flammschutzmittel enthalten. Flammschutzmittel werden meist den Gehäusen und Leitern von Computern und anderen elektronischen Geräten zugesetzt, um diese weniger schnell brennbar zu machen. Zu diesem Zweck werden u.a. unterschiedliche Stoffe aus der Gruppe der polybromierten Diphenylether, darunter Tetrabrombisphenol A, sowie der polybromierten Diphenyle eingesetzt.6
Die Stoffe stehen im Verdacht, nicht im Kunststoff der Computergehäuse zu verbleiben, sondern aus dem Material auszugasen. So können sie über die Atemluft in den menschlichen Körper gelangen.
Die Wirkung von Flammschutzmitteln aus Computern
und anderen Geräten auf die Gesundheit ist noch nicht eindeutig
geklärt. Sicher ist, dass sich die Schadstoffe im Körper ablagern – ob
sie dort langfristig Schaden anrichten, ist bis jetzt nicht hinreichend
untersucht.
Da Flammschutzmittel sich aber auf jeden Fall negativ
auf Tiere und Umwelt auswirken, fordert das Umweltbundesamt eine
stärkere Nutzung weniger bedenklicher Alternativen.
Quellen:
1 arbeitssicherheit.de: Luft am Arbeitsplatz
2 Bundesamt für Justiz: Gesetze im Internet - Verordnung über Arbeitsstätten
3 BZgA: Rauchfrei am ArbeitsplatzEin Leitfaden für Betriebe
4 BZgA: rauchfrei! Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz
5 arbeitssicherheit.de: Gesundheitsrisiko durch Drucker
6 Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Emissionen von Flammschutzmitteln aus Bauprodukten und Konsumgütern
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